Das Verfahren
Das Schweißplattieren, auch Auftragschweißen oder Cladding genannt beinhaltet das Beschichten eines Werkstückes durch Aufschweißen des Auftragwerkstoffs, indem Schweißraupe neben Schweißraupe gelegt wird. Der Vorgang des Plattierens ist von ständig wiederkehrenden Sequenzen geprägt, die mit großer Genauigkeit wiederholt werden müssen, um eine homogene Verbindung für die gesamte Plattierung zu gewährleisten.
Die betroffenen Flächen werden zunächst gereinigt, so dass eine metallisch blanke Oberfläche entsteht. Nach dem Reinigen werden die Flächen mit einem temporären Anstrich versehen, der die Flächen während des Auftragschweißens vor Korrosion schützt.
Das Aufbringen der Verschleißschutzschicht geschieht meist mit einer Nickelbasislegierung Ni Cr 625 (2.4831) von Hand oder durch Schweißautomaten im Impulsschweißverfahren. Die Schichtdicke und der Schichtaufbau werden an die Betriebsbedingungen angepasst.
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 Neuzustand, mit industriell aufgebrachter Verschleißschutzschicht  Saniert, mit neu aufgetragener Verschleißschutzschicht im halbautomatischen Auftragschweißverfahren.
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