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Cladding/ Schweissplattierung vor Ort
Anwendungsbereiche Cladding wird vorzugsweise in Feuerräumen von Müllverbrennungsanlagen, Dampferzeugern, Bio- und Holzabfallverbrennungsanlagen eingesetzt.
Die Auftragschweißung kommt dabei vorzugsweise am abgezehrten Kessel zum Einsatz.
| | Verfahrensbeschreibung | | Schweissverfahren | MIG/MAG Impulsschweißung | | Führungssystem | Schweißautomat mit Pendelsteuerung | | Schweißtechnik | Schweißinverter | | Schweißzusatzwerkstoffe | Inconel 625 oder auf Wunsch andere Drähte | | Schichtdicke | 2 bis 2,5 mm | | Lagenaufbau | min. 50% Überlappung | | Fe-Gehalt | Automat < 7% Hand und Decke < 10% | | Schutzgas | Mehrkomponentengas (z.B. Cronigon He 30s) |
Wandvorbereitung Die zu plattierenden Flächen müssen mit einem Reinheitsgrad SA 2,5 DIN EN ISO 12944 gestrahlt und anschließend sofort mit einem überschweißbaren Korrosionsschutz versehen werden.
Ausführung der Arbeiten - Der Kessel muss bei Schweißplattierarbeiten mit Hand oder Automat unbedingt mit Wasser gefüllt sein (Natur- oder Zwangsumlauf).
- Das Schweißpersonal wird angewiesen, die erstellte Schweißanweisung (WPS) unbedingt einzuhalten.
- Übergänge und Endpartien werden mit einer Abrisskante versehen.
- Vor dem Schweißplattieren wird gemeinsam mit dem Auftraggeber eine Wandstärkenmessung durchgeführt, um die Restwanddicke zu bestimmen. Sollte diese Messung eine Restwanddicke von unter 2,5 mm ergeben, wird abgestimmt, ob die speziellen Bereiche durch WIG-Schweißen (artgleich) aufgetragen werden.
Überwachung und Qualitätssicherung - Visuelle Begutachtung der Claddingfläche vor, während und nach den Arbeiten
- Schweißaufsicht durch EWF
- Oberflächenrissprüfung
- Fe-Gehalt-Messung mit Spectroport i-sort
- Schichtdickenmessung
Zulassungen
National: - AD 2000 Merkblatt HP 0 DIN 6700-2
- Druckgeräte Richtlinie, Anhang 1 Abs. 3 in Verbindung mit EN 729/3
International: - SVTI
- Schweißverfahrensprüfungen:
- Automatenschweißplattierung
- Handschweißplattierung
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